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VerdauReise | Teil 1 - Stress und Verdauung

  • Autorenbild: Anamaria
    Anamaria
  • 6. Juni
  • 2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 10. Juni

Warum Dein Körper unter Stress anders arbeitet!


Willkommen zu Teil 1 der VerdauReise!

Stress gehört für viele von uns zum Alltag. Termine, Arbeit, Familie, ständige Erreichbarkeit – oft merken wir gar nicht mehr, wie angespannt wir eigentlich sind.

Was viele nicht wissen: Stress beeinflusst nicht nur unsere Gedanken, sondern auch unsere Verdauung.


Warum Stress die Verdauung beeinflusst

Unser Körper reagiert auf Stress heute noch ähnlich wie in der Steinzeit. Für das Nervensystem bedeutet Stress vor allem eins:


Achtung, Gefahr!

Früher hätte das ein angreifendes Tier sein können. Heute sind es eher E-Mails, Zeitdruck oder andere Belastungen.

In solchen Situationen schaltet der Körper in den sogenannten Sympathikus-Modus – auch bekannt als „Fight or Flight“.

Dann haben andere Funktionen Vorrang als die Verdauung. Energie wird für Muskeln, Herz und Gehirn bereitgestellt, während Verdauungsprozesse heruntergefahren werden.


Mögliche Folgen für die Verdauung

Wenn der Körper unter Stress steht, kann sich das auf verschiedene Weise bemerkbar machen:

  • Völlegefühl

  • Blähungen

  • Magendruck

  • langsameres Entleeren des Magens

  • plötzlicher Durchfall

Jeder Mensch reagiert etwas anders, aber viele kennen das Gefühl, dass Stress direkt „auf den Magen schlägt“.


Was die Verdauung stattdessen braucht

Für eine optimale Verdauung benötigt der Körper den sogenannten Parasympathikus.

Dieser wird oft als „Rest & Digest“ bezeichnet – also Ruhe und Verdauung.

In diesem Zustand kann der Körper Nahrung besser verarbeiten und Nährstoffe effizienter aufnehmen.


Einfache Tipps für den Alltag

Schon kleine Veränderungen können helfen:

  • Vor dem Essen 2–3 tiefe Atemzüge nehmen

  • Gründlich kauen

  • Möglichst in Ruhe essen

  • Ablenkungen beim Essen reduzieren

Perfekt muss das nicht sein. Oft machen schon kleine Schritte einen Unterschied.


Das Wichtigste auf einen Blick

✓ Stress beeinflusst die Verdauung direkt.

✓ Im Stressmodus stehen Verdauung und Nährstoffaufnahme nicht an erster Stelle.

✓ Beschwerden wie Völlegefühl, Blähungen oder Durchfall können dadurch begünstigt werden.

✓ Für eine gute Verdauung braucht der Körper den Parasympathikus („Rest & Digest“).

✓ Bewusstes und ruhiges Essen kann die Verdauung unterstützen.


Im nächsten Teil schauen wir uns an, welche Basics Dein Körper so braucht.



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